Über die Postleitzahl 97959
Assamstadt liegt im Taubergrund, einer Hügellandschaft an der Wasserscheide zweier Flusssysteme im Südwesten des Main-Tauber-Kreises, und ist der Verwaltungsgemeinschaft Bad Mergentheim angeschlossen. Fast die gesamte Gemeinde fällt unter diese Postleitzahl. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1228; danach gehörte er bis zur Säkularisation 1803 zum Kurfürstentum Mainz und wechselte anschließend in kurzer Folge mehrfach die Zuordnung zu badischen Bezirksämtern, ehe er 1974 im neu gebildeten Main-Tauber-Kreis aufging.
In der Ortsmitte steht die Alte Kilianskirche, deren älteste Teile auf das 12. Jahrhundert zurückgehen und die seit dem Bau einer neuen Kirche leer steht. Landwirtschaftlich prägen bis heute Weizen, Dinkel und Braugerste den Ort, während mit der Ansmann AG und Magna Spiegelsysteme zwei größere Unternehmen ansässig sind. Bekannt ist Assamstadt zudem für seine Fasnacht, veranstaltet von der Fasnachtsgesellschaft Assamstadter Schlackohren mit Prunksitzungen und einem Rosenmontagsumzug. Auf 17,2 km² leben 2.232 Menschen, das ergibt 130 Einwohnerinnen und Einwohner je Quadratkilometer.
Über die zwölf Kilometer entfernte Anschlussstelle Boxberg besteht Zugang zur Autobahn 81; eine frühere Bahnanbindung über die Jagsttalbahn ist stillgelegt. Nachbarorte sind Boxberg, Bad Mergentheim sowie, jenseits der Landesgrenze, Krautheim und Dörzbach.