Über die Postleitzahl 99425
Im Osten und Süden der kreisfreien Stadt Weimar liegen die Ortsteile, die diese Postleitzahl zusammenfasst: Ehringsdorf und Oberweimar, Tiefurt, Süßenborn, Taubach sowie die innerstädtischen Bereiche Parkvorstadt und Südstadt.
In den Travertin-Steinbrüchen von Ehringsdorf wurden ab 1908 Knochenreste des sogenannten Ehringsdorfer Urmenschen gefunden, die man einer Zeit von vor mehreren hunderttausend Jahren zuordnet; bei Taubach lag schon vor Jahrzehntausenden, in einer wärmeren Klimaphase, ein altsteinzeitlicher Lagerplatz von Jägern und Sammlern. Tiefurt entwickelte sich im 18. Jahrhundert zur Sommerresidenz der Weimarer Herzöge, nachdem an dieser Stelle zuvor ein befestigter Herrensitz einen Flussübergang gesichert hatte. Oberweimar erhielt bereits im 8. und 9. Jahrhundert eine erste Kirche, später gründete Graf Hermann II. von Weimar-Orlamünde hier 1244 ein Nonnenkloster.
Süßenborn, erstmals 1150 erwähnt, kam erst 1994 im Zuge der Kreisreform zur Stadt Weimar, während die Parkvorstadt eng mit dem Ilmpark und dem nahen Schloss Tiefurt verbunden ist.
Auf 32,0 km² leben hier 18.210 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht einer Dichte von 569 je Quadratkilometer.