Über die Postleitzahl 01129
Trachau und Trachenberge prägen den größten Teil dieser Postleitzahl im Dresdner Stadtbezirk Pieschen, ergänzt um einen deutlichen Anteil von Klotzsche im Norden. Trachenberge liegt im Nordwesten der Stadt, war bis 1897 eine eigenständige Gemeinde und wird für statistische Zwecke gemeinsam mit dem nördlichen Pieschen geführt; anders als die meisten umliegenden Dörfer ist der Ort nicht sorbischen Ursprungs, sondern eine erst im 18. Jahrhundert gegründete Siedlung, selbständig als Gemeinde ab 1812.
Am Übergang zum benachbarten Trachau liegt das kleine Viertel Wilder Mann. In Trachau selbst entstand von 1926 bis 1928 nach einem Bebauungsplan des Dresdner Hochbauamts unter Stadtbaurat Paul Wolf die Großsiedlung Trachau, auch Hans-Richter-Siedlung genannt, die als bedeutendstes Beispiel des Neuen Bauens in Dresden gilt und um das städtische Krankenhaus Dresden-Neustadt herum angelegt wurde. Im Norden reicht die Postleitzahl in die Landschaft des Hellers, die um 1830 durch Rodungen entstand und lange militärisch genutzt wurde; heute liegen dort ein FFH-Gebiet, die Dresdner Justizvollzugsanstalt und mit der Hellersiedlung eine der größten Kleingartenkolonien Deutschlands.
Die Postleitzahl zählt 19.417 Einwohnerinnen und Einwohner auf 7,4 km², das ergibt 2.634 je Quadratkilometer. Nachbarn sind neben mehreren Dresdner Postleitzahlen auch Radebeul und Moritzburg.