Über die Postleitzahl 01156
Im äußersten Westen Dresdens fasst diese Postleitzahl gleich fünf ehemals selbständige Ortschaften zusammen: Gompitz, Mobschatz, Cossebaude, Oberwartha und Altfranken. Gompitz vereint sieben frühere Dörfer, darunter Pennrich, Roitzsch und Unkersdorf; die Verwaltung sitzt seit 1994 im zentraler gelegenen Pennrich, das schon 1378 in einem Ortsverzeichnis des Amtes Dresden auftaucht. Die Ortschaft entstand über Jahrzehnte durch schrittweise Zusammenschlüsse und kam erst 1999 zu Dresden.
Mobschatz liegt auf der Lösshochfläche des Meißner Hochlands zwischen Gompitz, Oberwartha und Cossebaude und wurde 1999 gegen den erbitterten Widerstand von Bewohnern und Gemeinderat eingemeindet. Cossebaude im äußersten Nordwesten liegt größtenteils im Elbtalkessel, erstreckt sich aber bis zur Lösshochfläche hinauf; sein Bahnhof liegt an der Strecke Berlin–Dresden, und die Elbe trennt es von der Großen Kreisstadt Radebeul. Oberwartha, eine der kleineren dieser Ortschaften, wurde 1266 erstmals als Wartha erwähnt und war im Besitz des Bischofs von Meißen, der hier auch den Weinbau um Cossebaude begründete. Altfranken schließlich, 1311 als Aldin Vrankin belegt, verdankt seinen Namen vermutlich fränkischen Siedlern.
Auf 31,6 km² leben in dieser Postleitzahl 12.000 Menschen, das ergibt 380 Einwohner je Quadratkilometer. Sie grenzt an die Städte Radebeul, Freital und Wilsdruff sowie an mehrere Gemeinden des Landkreises Meißen.