Über die Postleitzahl 01159
Löbtau bildet den Kern dieser Postleitzahl im Dresdner Stadtbezirk Cotta, ergänzt um einen Anteil der Altstadt. Löbtau grenzt an sieben weitere Stadtteile, von Friedrichstadt und Cotta bis zur Südvorstadt, und wurde bereits 1068 als Liubituwa – „liebliche Aue“ – urkundlich erwähnt, als König Heinrich IV. Land an das Hochstift Meißen vergab. Damit ist der Ort 138 Jahre älter als die erste Erwähnung Dresdens selbst und war zeitweise die größte selbständige Landgemeinde Sachsens, bevor er 1903 als Vorstadt eingemeindet wurde.
Südlich davon liegt Naußlitz, dessen sorbischer Name „neue Siedlung“ bedeutet und ihn sprachlich mit dem Dresdner Stadtteil Niedersedlitz verwandt macht. Der Ort entstand vermutlich kurz nach 1068 auf zwei Löbtauer Königshufen als Straßendorf und wurde 1144 als „Neudorf bei Dölzschen“ erstmals urkundlich genannt.
Auf den 5,9 km² dieser Postleitzahl leben 31.651 Menschen, das ergibt 5.374 Einwohner je Quadratkilometer. Sie grenzt unter anderem an die Postleitzahlen 01067 und 01069 im Zentrum Dresdens.