Über die Postleitzahl 01477
Etwa 15 Kilometer nordöstlich von Dresden, nahe Radeberg, liegt die Gemeinde Arnsdorf im Landkreis Bautzen, die zusammen mit ihren Gemeindeteilen die Postleitzahl 01477 bildet. Arnsdorf selbst entstand im 12. Jahrhundert als Waldhufendorf fränkisch-thüringischer Siedler zwischen dem Tanneberg und den Niederungen der Schwarzen Röder und wurde 1349/51 erstmals als „Arnoldistorf“ erwähnt. Mit dem Bahnanschluss 1875 als Knotenpunkt der Strecken Görlitz–Dresden und Kamenz–Pirna wandelte sich der Ort vom Bauerndorf zum Industrie- und Wohnort; Firmen aus Holzverarbeitung, Metallbau und Glasherstellung fanden hier ihren Standort.
Fischbach, seit 1999 Gemeindeteil, wurde bereits 1241 als „Vispach“ erwähnt und verdankt seinen Namen der Lage am fischreichen Bach; die Bewohner lebten lange von Fischfang und Landwirtschaft entlang der alten Böhmischen Glasstraße nach Stolpen. Kleinwolmsdorf südöstlich von Radeberg geht auf zwei erst 1839 zusammengeschlossene Siedlungsteile zurück, deren älteste Erwähnung als „Wolframsdorf“ aus dem Lehnbuch Friedrichs des Strengen von 1350 stammt. Wallroda schließlich entstand im 11. und 12. Jahrhundert durch eingewanderte Bauern aus Thüringen und Franken und blieb bis zu seiner Eingemeindung 1999 selbstständig.
Auf 35,7 km² zählt die Postleitzahl 01477 4.789 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 134 je Quadratkilometer. Sie grenzt im Westen an die Dresdner Postleitzahl 01328 und im Norden an 01454 (Radeberg, Wachau).