Über die Postleitzahl 04886
Beilrode und Arzberg liegen im äußersten Norden des Landkreises Nordsachsen in der Elbniederung, am Rand der Annaburger Heide nahe der Grenze zu Brandenburg und Sachsen-Anhalt.
Der Name Beilrode entstand erst 1938, als die beiden bis dahin selbständigen sorbischen Dörfer Zeckritz und Zschackau zusammengelegt wurden; im Zuge der nationalsozialistischen Germanisierung verschwanden dabei die slawischen Ortsnamen, der neue Name lehnt sich an das sorbische Wort für Axt oder Beil an. Die Turmwindmühle im Ortsteil Zschackau wurde 1870 errichtet und zählt mit ihren fünf Etagen zu den höchsten Windmühlen Sachsens; nach jahrzehntelangem Betrieb ist sie seit 2002 wieder voll funktionstüchtig und für Besucher geöffnet. Die Nachbargemeinde Arzberg wurde 1251 als Arnsberk erstmals genannt, zu Deutsch etwa Adlerberg; ältester Ortsteil ist das schon 1220 belegte Piestel. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Schlösser Adelwitz und Triestewitz sowie das Naturschutzgebiet Alte Elbe Kathewitz, ein Rückzugsgebiet für Biber.
Auf 151,3 km² kommen 6.025 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 40 je Quadratkilometer. Nachbarn sind Torgau, Belgern-Schildau, Dommitzsch, Falkenberg/Elster und Herzberg/Elster.