Über die Postleitzahl 06749
Der Stadtteil Bitterfeld war bis 2007 eine eigenständige Kreisstadt und bildet heute, zusammen mit Niemegk und einem kleinen Abschnitt von Holzweißig, den größten Teil dieser Postleitzahl in Bitterfeld-Wolfen.
Bitterfeld entstand aus mehreren Siedlungen, darunter das slawische Dorf Sernitzk und ein Rittergut, und wuchs schon vor seiner ersten urkundlichen Erwähnung 1224 durch zugezogene flämische Siedler und Fernkaufleute zusammen. Der Ortsname soll auf ein mittelhochdeutsches Wort für sumpfiges Land zurückgehen. Als Zentrum der chemischen Industrie liegt Bitterfeld nahe dem Muldestausee im Osten und der Goitzsche im Südosten, einem großflächigen Wassernaturschutzgebiet, das aus ehemaligen Tagebauflächen entstand. Im benachbarten Holzweißig steht eine romanische Wehrkirche aus der Zeit um 1150, deren Chor und Turm im 17. Jahrhundert angebaut wurden; hier begann bereits um 1804 die Förderung von Braunkohle in der Region.
Auf der Fläche dieser Postleitzahl leben 13.819 Menschen, das ergibt bei 28,3 km² eine Dichte von 488 Einwohnern je Quadratkilometer.
Die angrenzenden Postleitzahlen liegen bei Muldestausee, Sandersdorf-Brehna und den übrigen Teilen von Bitterfeld-Wolfen.