Über die Postleitzahl 06774
Die Gemeinde Muldestausee im Landkreis Anhalt-Bitterfeld füllt diese Postleitzahl fast vollständig aus. Sie entstand 2010 aus zehn zuvor selbstständigen Orten wie Pouch, Rösa, Schwemsal, Krina und Burgkemnitz, dazu kamen Mühlbeck und Friedersdorf.
Im Verwaltungssitz Pouch steht der im 13. Jahrhundert erbaute Rote Turm, von dessen Aussichtsplattform nach 105 Stufen bei klarer Sicht sogar das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig zu sehen ist. Mühlbeck und Friedersdorf gründeten 1997, angeregt vom walisischen Vorbild Hay-on-Wye, das erste Buchdorf Deutschlands mit zahlreichen Antiquariaten. Die Gemeinde hat Anteil am Muldestausee, am Großen Goitzschesee und an Teilen des Seelhauser Sees und liegt damit mitten im Mitteldeutschen Seenland, während ihr östlicher Teil bereits zur Dübener Heide gehört. Burgkemnitz wurde 1637 im Dreißigjährigen Krieg von schwedischen Truppen geplündert und schwer zerstört.
Auf der Fläche dieser Postleitzahl leben 11.629 Menschen, verteilt auf 137,9 km², was 84 Einwohner je Quadratkilometer ergibt.
Die Nachbar-Postleitzahlen liegen bei Bitterfeld-Wolfen, Gräfenhainichen und Raguhn-Jeßnitz sowie beim sächsischen Bad Düben.