Über die Postleitzahl 07551
Östlich der Geraer Innenstadt liegt die Postleitzahl 07551 mit einer Reihe kleiner, erst 1950 eingemeindeter Dörfer. Dazu zählt die Ortschaft Falka aus Großfalka, Kleinfalke, Niebra und Otticha, deren Namen 1209 erstmals in einer Urkunde auftauchen, ohne dass sich Groß- und Kleinfalke damals schon sicher unterscheiden ließen. In Niebra steht eine Wehrkirche aus dem frühen 15. Jahrhundert mit einem gut erhaltenen Turm und einem Marienaltar im Inneren.
Weitere Dörfer sind Kaimberg, dessen Name vermutlich vom slawischen Wort für Stein stammt, sowie Liebschwitz, das schon 1209 als Lubschwitz erwähnt wird und dessen Ursprünge wohl bis in die sorbische Zeit zurückreichen. In Lietzsch erschossen aufgebrachte Bauern 1806 zwei plündernde französische Soldaten. Auf dem Pfortner Berg bei Pforten kamen bei Grabungen altsteinzeitliche Werkzeuge zutage, darunter ein Faustkeil.
In diesem Teil Geras leben 8.361 Einwohnerinnen und Einwohner auf 22,2 km², das sind 376 je Quadratkilometer. Nach Süden schließen sich Weida und Harth-Pöllnitz an, nach Osten die Region um Ronneburg.