Über die Postleitzahl 07570
Die Stadt Weida, die als „Wiege des Vogtlandes“ gilt, bildet zusammen mit der Landgemeinde Harth-Pöllnitz sowie den kleinen Gemeinden Endschütz und Teichwitz die Postleitzahl 07570 im Landkreis Greiz. Weida selbst wird 1122 mit der Nennung des ersten Vogts Erkenbert de Withaa erstmals urkundlich fassbar; über der Stadt thront die im 12. Jahrhundert errichtete Osterburg, von der aus einst der Flussübergang von Weida und Auma kontrolliert wurde.
Harth-Pöllnitz entstand erst 1995 aus den Gemeinden Harth und Pöllnitz; von der alten Wasserburg Pöllnitz, deren Herren schon 1130 erwähnt werden, stehen heute noch der Turm und einige Mauerreste. Endschütz erlebte 1568 einen Hexenprozess, dem der Ort seine dunkelste Erwähnung verdankt. Teichwitz wiederum geht auf eine slawische Rundlingssiedlung zurück, die schon 1267 genannt wird und ursprünglich Lasan hieß. Weida selbst ist zudem für seine Blechkuchen bekannt, die dem Ort den Beinamen „Kuchen-Weide“ eingebracht haben.
Auf 100,8 km² leben in diesem Teil des Landkreises Greiz 11.240 Menschen, eine Dichte von 111 je Quadratkilometer. Die Region grenzt an Gera im Norden und reicht bis zu den Gemeinden Auma-Weidatal und Langenwetzendorf im Süden.