Über die Postleitzahl 08261
Rund 25 Kilometer südöstlich von Plauen liegt die Stadt Schöneck/Vogtl., höchstgelegene Stadt des Vogtlandes und Teil des Musikwinkels, der fast die gesamte Postleitzahl 08261 zuzuordnen ist. Naturräumlich zählt der Ort schon nicht mehr zum Vogtland, sondern zum Westerzgebirge, dessen Kamm hier seinen westlichen Endpunkt findet. Als Herrensitz besiedelt wurde Schöneck vermutlich zwischen 1180 und 1200; 1225 ist mit Albertus de Schoenegge der erste bekannte Besitzer von Burg und Ort belegt, 1370 erhob Kaiser Karl IV. den Ort zur Stadt.
Vier Stadtbrände in den Jahren 1632, 1680, 1761 und 1856 prägten die Geschichte Schönecks; nach dem letzten Brand entstand die noch heute bestehende Stadtkirche St. Georg mit einer Orgel von rund 2500 Pfeifen aus der Werkstatt Johann Gotthilf Bärmigs. Vom Felsen Alter Söll, auf dem bis 1765 die namensgebende Burg stand, reicht der Blick über das obere Vogtland bis zum Fichtelgebirge. Zu den Ortsteilen zählen Arnoldsgrün, urkundlich seit 1301 als Waldhufendorf belegt, sowie Gunzen, das um 1200 im Zuge der fränkischen Ostbesiedlung zusammen mit Schöneck gegründet wurde. Im Ortsteil Schilbach war bis 1973 das auf Zupf- und Streichinstrumente spezialisierte Unternehmen Otwin ansässig.
Auf 54,8 km² leben in dem Gebiet 2.949 Menschen, was 54 Einwohnern je Quadratkilometer entspricht. In Schöneck hat mit der GK Software AG das einzige börsennotierte Unternehmen des gesamten Vogtlandes seinen Sitz, und der Ort liegt an der heute nur noch teilweise befahrenen Bahnstrecke Chemnitz–Adorf.