Über die Postleitzahl 08428
Im westsächsischen Landkreis Zwickau, unweit der Grenze zu Thüringen, liegt die Gemeinde Langenbernsdorf. Zur Postleitzahl gehören neben dem namensgebenden Hauptort auch die Ortsteile Niederalbertsdorf und Trünzig sowie mehrere kleine Weiler wie Kleinbernsdorf, Oberalbertsdorf und Stöcken. Im Süden grenzt die Gemeinde an den Werdauer Wald, im Nordosten an die Talsperre Koberbach, die vom Koberbach und dem Erdbach gespeist wird.
Erstmals schriftlich erwähnt wurde der Ort 1251, seit rund 1250 unterstand er dem vogtländischen Nonnenkloster Cronschwitz, dem 1302 urkundlich auch die Pfarre des Ortes zugeschlagen wurde. Zwischen 1556 und 1560 kam es in Langenbernsdorf zu Hexenverfolgungen, denen unter anderem der damalige Pfarrer und eine als „die alte Kunzin“ bezeichnete Frau zum Opfer fielen. Zu DDR-Zeiten trug der Ort wegen seiner langgestreckten Form den Titel „Längstes Dorf“. Sehenswert sind die Kirchen St. Katharinen und St. Nicolai des Ortes sowie ein um 1700 errichtetes Bauerngehöft.
3.413 Menschen leben auf 36,1 km², das ergibt eine Dichte von 94 Einwohnern je Quadratkilometer. Naherholung bieten der Waldsportplatz Stöckener Hasenheide und die Ausflugsgaststätte Waldperle am Werdauer Wald. Zu den Nachbarorten zählen Werdau, Crimmitschau und Neukirchen/Pleiße.