Über die Postleitzahl 09130
Zwischen Innenstadt und Zeisigwald liegen die Chemnitzer Stadtteile Sonnenberg und Yorckgebiet, dazu kleine Anteile von Hilbersdorf und dem Zentrum, die zusammen die Postleitzahl 09130 bilden. Der Sonnenberg entstand als Gründerzeitviertel: 1402 kaufte die Stadt Chemnitz einen westlichen Teil des Klosterdorfs Gablenz, blieb aber über Jahrhunderte Weideland, bis ab den 1860er-Jahren schachbrettartige Straßen und Mietskasernen aus Hilbersdorfer Porphyr entstanden. Am Theodor-Körner-Platz wurde zwischen 1892 und 1895 die evangelische Markuskirche errichtet, unweit davon 1907 bis 1909 die katholische St.-Joseph-Kirche.
Das Yorckgebiet, benannt nach Ludwig Yorck von Wartenburg, geht auf eine Großwohnsiedlung zurück, die von 1970 bis 1974 nach Plänen des Stadtarchitekten Nikolaus Griebel auf Gablenzer Flur entstand. Trotz der Plattenbauprägung gilt der Wohnungsleerstand dort als vergleichsweise gering, der angrenzende Zeisigwald bietet Raum für Erholung und Sport. Hilbersdorf wiederum ist unter anderem für das Sächsische Eisenbahnmuseum bekannt.
Auf 3,7 km² leben in der Postleitzahl 09130 21.519 Menschen, das entspricht einer Dichte von 5.799 Einwohnern je Quadratkilometer. Die Nachbar-Postleitzahlen 09111, 09113, 09126, 09127 und 09131 liegen ebenfalls in Chemnitz.