Über die Postleitzahl 14979
Großbeeren liegt unmittelbar an der Südgrenze Berlins im Norden des Landkreises Teltow-Fläming; zur Gemeinde zählen hier auch die Ortsteile Heinersdorf, Diedersdorf und Kleinbeeren.
Bekannt ist der Ort vor allem durch die Schlacht bei Großbeeren am 23. August 1813, in der preußische Truppen unter General von Bülow die französische Armee schlugen und damit eine Besetzung Berlins verhinderten; den Angriffsbefehl gab von Bülow vom Ortsteil Heinersdorf aus. Karl Friedrich Schinkel entwarf die zwischen 1818 und 1820 im neugotischen Stil errichtete Kirche als Ersatz für den 1760 zerstörten Vorgängerbau, ebenso den 1817 auf dem dortigen Kirchhof aufgestellten gusseisernen Gedenkobelisken für die Gefallenen. Zum hundertsten Jahrestag der Schlacht kam 1913 ein 32 Meter hoher Gedenkturm mit Ausstellungshalle hinzu, während die Stadt Berlin bereits 1906 auf einem ehemaligen Windmühlenhügel die sogenannte Bülow-Pyramide aus aufgeschichteten Findlingen errichten ließ. Der letzte adlige Gutsherr des Ortes hieß Hans Heinrich Arnold von Beeren; sein Tod im Jahr 1812 machte ihn als „Geist von Beeren“ zur Sagengestalt in den berühmten Brandenburg-Wanderungen des Dichters Theodor Fontane.
Die Fläche von 51,6 km² trägt 9.400 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 182 je Quadratkilometer. Nachbarn sind die Berliner Ortsteile um Lichterfelde sowie Teltow, Kleinmachnow, Ludwigsfelde und Blankenfelde-Mahlow.