Über die Postleitzahl 16230
Nördlich von Eberswalde, im Landkreis Barnim, reiht diese Postleitzahl mehrere ländliche Gemeinden aneinander: Chorin mit den Ortsteilen Serwest, Golzow und Brodowin, dazu Breydin mit Trampe, Sydower Fließ mit Grüntal und Tempelfelde sowie Teile von Melchow und Britz. Große Flächen liegen im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin.
Namensgeber der Region ist das Zisterzienserkloster Chorin, dessen Ruine mit den Grabstätten brandenburgischer Markgrafen bis heute besichtigt werden kann. Die Mönche wollten ihr Kloster ursprünglich beim heutigen Serwest auf dem Pehlitzwerder errichten; der Bau wurde 1273 abgebrochen und stattdessen weiter südwestlich am jetzigen Standort fortgeführt. Serwest selbst, ein Straßendorf an der alten Heer- und Handelsstraße zwischen Berlin und Stettin, wurde dadurch immer wieder Ziel von Plünderungen und lag nach dem Dreißigjährigen Krieg lange wüst. In Trampe erinnert das barock umgebaute Gutshaus derer von Sparr und von der Schulenburg an eine ähnlich wechselvolle Geschichte der umliegenden Gutsdörfer.
7.056 Menschen leben auf den 221,0 km² dieser Postleitzahl, das sind 32 je Quadratkilometer.
Richtung Süden grenzt die Kreisstadt Eberswalde (16225) an, nordöstlich beginnt mit der 16244 die Gemeinde Schorfheide.