Über die Postleitzahl 16248
Am östlichen Rand des Landkreises Barnim, zwischen Eberswalde, Angermünde und der Oder, liegt diese Postleitzahl mit der Stadt Oderberg und den Gemeinden Lunow-Stolzenhagen, Hohenfinow, Parsteinsee, Niederfinow und Liepe. Die Oder selbst bildet hier auf einigen Kilometern die Grenze zu Polen.
Überregional bekannt ist Niederfinow durch sein Schiffshebewerk, das den Höhenunterschied zwischen Finowkanal und Oder-Havel-Kanal überwindet und von Hotels und Gaststätten am Wasser umgeben ist. Oderberg selbst war Marktstadt am Rand des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin und besitzt mit der Ruine der Festung Oderberg, dem Binnenschifffahrtsmuseum und dem Marowski-Haus, dem ältesten Haus der Stadt, noch sichtbare Spuren seiner Geschichte. In Lunow-Stolzenhagen wurde um 1900 der Apfel „Zufallssämling aus Lunow“ entdeckt, der sich lange als Universalapfel verbreitete, während Hohenfinow seinen Namen von der Furt über die Finow herleitet, um die sich Burg und Stadt Niederfinow und Hohenfinow einst stritten.
Auf 132,6 km² zählt die Postleitzahl 5.407 Einwohnerinnen und Einwohner, rechnerisch 41 je Quadratkilometer.
Im Westen schließt die Postleitzahl 16230 rund um Chorin an, im Norden die 16278 mit Angermünde.