Über die Postleitzahl 16548
Glienicke/Nordbahn ist mit knapp fünf Quadratkilometern eine der kleinsten Gemeinden Brandenburgs und liegt unmittelbar an der nördlichen Stadtgrenze Berlins, mit der Bebauung verwachsen mit den Berliner Ortsteilen Hermsdorf und Frohnau. Den Namenszusatz Nordbahn trägt der Ort nach der nahen Eisenbahnstrecke, die im späten 19. Jahrhundert die Hauptstadt mit der Ostseeküste verband – eine eigene Bahnstation besitzt Glienicke aber bis heute nicht.
Um 1670 ließ der Hauptmann von Oranienburg hier den Sandkrug errichten, eine Gaststätte, die später auch Theodor Fontane in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ erwähnte und die erst mit der Grenzbefestigung der 1960er Jahre verschwand. Ab 1880 wurden die Felder des kleinen Bauerndorfs parzelliert, Berliner entdeckten den Ort zwischen Kindelwald und Kindelsee als Ziel für die Sommerfrische, und die Einwohnerzahl wuchs von rund 200 im Jahr 1875 auf fast 4000 im Jahr 1934. Nach der Wende setzte ein weiterer, noch stärkerer Zuzug aus Berlin ein.
12.293 Menschen leben auf 4,6 km², das ergibt eine Dichte von 2.671 je Quadratkilometer.
Östlich grenzt die Postleitzahl 16552 mit Schildow an, südlich Berlin-Frohnau (13465).