Über die Postleitzahl 16552
Der Ortsteil Schildow der Gemeinde Mühlenbecker Land im Landkreis Oberhavel nimmt den weit überwiegenden Teil dieser Postleitzahl ein; ein kleiner Zipfel reicht dagegen bereits auf Berliner Stadtgebiet hinüber. Sein Name geht auf den schildartigen Zuschnitt des dreieckigen Flurstücks zurück, auf dem das Dorf angelegt wurde.
Schildow gilt als eines der ersten Dörfer der Mark Brandenburg, in denen Mohn und Senf angebaut wurden. Ab den späten 1940er Jahren siedelten sich hier mehrere Produktionsbetriebe an, darunter der VEB Gerdeen für Kosmetik, ein Furnierwerk und eine Filiale des Leuchtenbaus Zeuthen. Der Bahnhof Schildow an der Heidekrautbahn hat schon lange keinen regelmäßigen Personenverkehr mehr; der nahe Haltepunkt Schildow-Mönchmühle wurde inzwischen sogar abgetragen, sodass die nächste S-Bahn-Station im Nachbarortsteil Mühlenbeck liegt. Erst 2003 ging Schildow mit Mühlenbeck, Schönfließ und Zühlsdorf in der neuen Gemeinde Mühlenbecker Land auf.
Auf 6,6 km² zählt die Postleitzahl 6.550 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 997 je Quadratkilometer.
Westlich grenzt die Postleitzahl 16548 mit Glienicke/Nordbahn an, südlich Berlin-Blankenfelde (13159).