Über die Postleitzahl 16798
Fürstenberg/Havel, wegen seiner vielen Seen und Wasserläufe auch Wasserstadt genannt, füllt die Postleitzahl 16798 im Norden des Landkreises Oberhavel fast vollständig aus – zusammen mit den Ortsteilen Himmelpfort, Tornow, Steinförde, Bredereiche, Barsdorf, Blumenow, Altthymen und Zootzen.
Auf der Insel Großer Werder, auf der die ursprüngliche Stadt entstand, erbaute der Baumeister Christoph Julius Löwe zwischen 1741 und 1752 das barocke Schloss Fürstenberg als Witwensitz einer mecklenburgischen Herzogin; nach Jahren als Sanatorium und seit 2004 leerstehend, soll darin inzwischen ein Wellnesshotel entstehen. Am Rand des früheren Lagergeländes des Konzentrationslagers Ravensbrück eröffnete 1959 die gleichnamige Mahn- und Gedenkstätte, seit 1993 getragen von der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.
Der Ortsteil Himmelpfort entstand Anfang des 14. Jahrhunderts um ein Zisterzienserkloster, dessen Klosterkirche als Ruine erhalten ist; seit 1984, als dort erste Kinderbriefe an den Weihnachtsmann eintrafen, ist der Ort als Weihnachtspostamt bekannt. Steinförde erhielt seinen Namen nach einer steinigen Furt und gehörte über Jahrhunderte zu Mecklenburg, ehe es erst 1950 zu Brandenburg kam – ebenso wie Tornow, Blumenow, Barsdorf und weitere Orte des sogenannten Fürstenberger Werders.
Auf 213,3 km² zählt die PLZ 16798 5.772 Einwohnerinnen und Einwohner, entsprechend 27 je km². Nachbarschaft besteht zu Zehdenick, Gransee und Löwenberg sowie, jenseits der Landesgrenze, zu Lychen und Wesenberg in Mecklenburg-Vorpommern.