Über die Postleitzahl 16831
Die Postleitzahl 16831 umfasst den Kern der Stadt Rheinsberg im Landkreis Ostprignitz-Ruppin mit den Ortsteilen Heinrichsdorf, Zechlinerhütte, Linow, Großzerlang, Zechow, Zühlen und Schwanow.
Seinen Namen verdankt der Ort vermutlich Siedlern aus dem Niederrheingebiet, die ihn im Zuge der Ostkolonisation im 12. Jahrhundert gründeten. Untrennbar ist die Stadt mit dem Schloss Rheinsberg verbunden: Nach einem Stadtbrand 1740 verwandelten die Baumeister Johann Gottfried Kemmeter und, ihm folgend, Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff das ursprüngliche Renaissanceschloss von 1566 in das Rokoko-Residenzschloss des Kronprinzen Friedrich, das später als Vorbild für Sanssouci diente; hier wirkte auch Carl Philipp Emanuel Bach als Cembalist. Kurt Tucholskys Buch „Rheinsberg: Ein Bilderbuch für Verliebte“ machte den Ort weithin bekannt, weshalb die Stadt seit 1995 jährlich zwei Stadtschreiber-Stipendien in seinem Gedenken vergibt.
Im Ortsteil Zechlinerhütte fertigte die 1737 aus Potsdam verlegte Glashütte „Weiße Hütte“ bis 1890 Pokale und farbige Gläser, die heute im Märkischen Museum Berlin zu sehen sind; angesiedelt wurden dafür Glasmacher aus Böhmen und Thüringen. Heinrichsdorf entstand 1750 als abgabenfreie Kolonie des Prinzen Heinrich, wurde aber durch zwei Großfeuer 1826 und 1832 fast vollständig vernichtet, sodass nur zwei Höfe übrig blieben.
Auf 174,4 km² zählt die PLZ 16831 5.636 Einwohnerinnen und Einwohner, entsprechend 32 je km². Sie grenzt an Gransee, Lindow und den übrigen Teil Rheinsbergs sowie an Mirow und Wesenberg in Mecklenburg-Vorpommern.