Über die Postleitzahl 17252
Zwischen mehreren Seen und Wasserwegen liegt die Stadt Mirow, die zusammen mit der Gemeinde Schwarz diese Postleitzahl im Süden des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte bildet und Sitz des Amtes Mecklenburgische Kleinseenplatte ist. Der Name des slawischen Dorfes Mirov bedeutete einst Frieden oder Ruhe; seine deutsche Geschichte beginnt 1226 mit einer Schenkung an den Johanniterorden, der am Ufer des Mirower Sees eine Komturei errichtete. Da der Ort lange nur ein Marktflecken ohne kommunale Selbstverwaltung war, erhielt Mirow erst 1919 das Stadtrecht, weshalb ein repräsentatives Rathaus fehlt.
Auf der Mirower Schlossinsel wurde das heutige Schloss Mitte des 18. Jahrhunderts für Herzog Adolf Friedrich III. nach Entwürfen des Baumeisters Julius Löwe errichtet, während sein barocker Festsaal bereits von 1710 stammt. Seit 2002 findet dort jährlich der Internationale Königin-Sophie-Charlotte-Wettbewerb für Violine statt. Die Nachbargemeinde Schwarz zählte lange zu den Besitzungen des Klosters Dobbertin und wurde erstmals 1237 urkundlich erwähnt; ihr sandiger Boden gab der Region den Beinamen Sandpropstei.
Diese PLZ umfasst 185,2 km² mit 4.141 Einwohnerinnen und Einwohnern, das ergibt 22 Einwohner je Quadratkilometer. Mirow liegt an der Bundesstraße 198 zwischen der Autobahn bei Röbel und Neustrelitz.