Über die Postleitzahl 22339
Hummelsbüttel im Bezirk Wandsbek bildet den Kern der Postleitzahl 22339; ein kleinerer Teil liegt im Bezirk Hamburg-Nord und berührt Fuhlsbüttel.
Als „Humersbotle“ wurde der Ort 1319 erstmals urkundlich fassbar, wobei der Name auf einen frühen Siedler namens Hunmar zurückgehen soll. Bereits Mitte des 13. Jahrhunderts sind Kornhandelsgeschäfte belegt, und mit dem Geschlecht der Ritter von Hummelsbüttel zählte die Familie im 14. Jahrhundert zu den mächtigsten Rittern Holsteins: Der Ritter Johann von Hummersbuttel herrschte über eine Burg im Ort Stegen und beherrschte damit den Schiffsverkehr auf der Alster, griff dabei sogar Kaufleute aus Hamburg an, bis er das Dorf 1349 an die Grafen von Schauenburg und Holstein verlor. Diese überließen es dem Kloster Harvestehude, nach dessen Auflösung in der Reformation es 1528 an die Grafschaft Holstein-Pinneberg fiel und später zeitweise unter dänische Verwaltung geriet. Vom reinen Bauerndorf wandelte sich Hummelsbüttel seit dem 17. Jahrhundert durch angesiedelte Ziegeleien, die den wachsenden Bedarf des nahen Hamburg deckten. Eine 1841 errichtete Grützmühle am heutigen Grützmühlenweg stellte 1862 den Betrieb ein; ihr Gebäude wurde später abgebrochen und im Museumsdorf Volksdorf originalgetreu wieder aufgebaut.
Auf 5,1 km² leben in der Postleitzahl 16.386 Menschen, das entspricht 3.184 Einwohnern je Quadratkilometer.