Über die Postleitzahl 22767
Altona-Altstadt, der historische Kern des einstigen selbständigen Altona, bildet den weitaus größten Teil dieser Postleitzahl; kleine Anteile reichen zudem in den Bezirk Hamburg-Mitte und den Stadtteil St. Pauli hinein.
Um 1535 entstand hier eine Fischersiedlung in der Grafschaft Holstein-Pinneberg; der Legende nach soll eine Rotbierkneipe des Fischers Joachim von Lohe namensgebend gewesen sein, weil die Ansiedlung dem Hamburger Rat allzu nah an der Stadtgrenze lag. 1647 kam Altona mit der Grafschaft zum Herzogtum Holstein, 1664 erhob der dänische König Friedrich III. den Ort zur Stadt, die in der Folge zur zweitgrößten des dänischen Gesamtstaats heranwuchs. Im Januar 1713 legten schwedische Truppen unter General Stenbock die Stadt fast vollständig in Schutt und Asche, weshalb bis auf die Straßenanlage der Palmaille kaum etwas aus der Zeit davor erhalten blieb; der Wiederaufbau ging dennoch zügig voran. Unter Bürgermeister Carl Heinrich Behn entstand hier zudem der erste Freihafen Nordeuropas.
Der schmale Ausläufer nach Osten berührt bereits St. Pauli, dessen früheste Besiedlung auf ein um 1247 gegründetes Zisterzienserinnenkloster nahe dem heutigen Fischmarkt zurückgeht.
28.277 Menschen leben auf 2,6 km², was 10.997 je Quadratkilometer entspricht. Vorwahl 040 und Kennzeichen HH gelten wie im gesamten Stadtgebiet.