Über die Postleitzahl 22959
Im Kreis Herzogtum Lauenburg, westlich von Mölln im Quellgebiet der Bille, liegt die Gemeinde Linau, die die Postleitzahl 22959 fast vollständig ausfüllt. Zu ihr gehören neben dem Hauptort die ländlichen Weiler Bollweg, Diekkaten, Feilberg, Flachsröte, Linaubusch und Vogelfängerkaten, südlich schließt sich die aufgeforstete Hahnheide an.
Erstmals genannt wird die slawische Siedlung 1230 als „Linowe“, verzeichnet im Ratzeburger Zehntregister – der Name geht auf altpolabisch für „Schleie“ zurück und weist Linau als altes Fischerdorf aus. Im 13. und 14. Jahrhundert stand hier die Burg der Raubritter Scarpenbergh, die 1291 und erneut 1349 zerstört wurde; Reste sind bis heute erkennbar. Endgültig ging der Besitz 1471 an Herzog Johann IV. von Sachsen-Lauenburg über, verkauft von Volrad von Scharpenberg. Verwaltet wurde Linau nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst vom Amt Wentorf, nach dessen Auflösung vom Amt Sandesneben, heute vom Amt Sandesneben-Nusse.
Auf 9,7 km² kommen 1.235 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht einer Dichte von 127 je Quadratkilometer. Die Vorwahl 04154 teilt sich Linau mit mehreren Nachbargemeinden wie Trittau; angrenzende Postleitzahlen führen zudem nach Grönwohld sowie in die Ämter Sandesneben und Breitenfelde.