Über die Postleitzahl 23898
Sandesneben gibt dem gleichnamigen Amt im Kreis Herzogtum Lauenburg seinen Namen und ist zusammen mit Duvensee, Sirksfelde, Klinkrade, Kühsen, Labenz, Wentorf und Lüchow Teil der Postleitzahl 23898. Sandesneben selbst wurde 1230 als Zanzegnewe im Ratzeburger Zehntregister erstmals erwähnt, seine Marienkirche 1314 eingeweiht.
Besonders bekannt ist Duvensee für das Duvenseer Moor, in dem seit 1924 mittelsteinzeitliche Wohnplätze erforscht werden; 1926 fand sich dort der Paddel von Duvensee, der zweitälteste erhaltene Fund dieser Art weltweit, und 2022 wurde die bislang älteste Grabstätte Norddeutschlands entdeckt. Sirksfelde liegt bei der Burganlage Wallberg, einem slawischen Ringwall aus dem 8. oder 9. Jahrhundert. In Labenz, an der alten Handelsstraße Lübeck-Hamburg gelegen, prägten einst Windmühlen das Ortsbild; die größte stand an der Straße nach Lüchow, und Windmühle, Wasser und Schwan finden sich bis heute im 1996 eingeführten Ortswappen wieder. Kühsen wurde 1960 durch den Fund einer Moorleiche bei Drainagearbeiten bekannt.
Auf zusammen 56,1 km² zählt die Postleitzahl 5.624 Einwohnerinnen und Einwohner, die Dichte liegt bei 100 je Quadratkilometer. Angrenzende Postleitzahlen erschließen unter anderem Lasbek im Norden und Berkenthin im Süden.