Über die Postleitzahl 23738
Zwischen Lübecker und Hohwachter Bucht liegt im Kreis Ostholstein die Gemeinde Lensahn, die dem gleichnamigen Amt als Verwaltungssitz dient und mit sieben weiteren amtsangehörigen Gemeinden – darunter Riepsdorf, Harmsdorf, Damlos, Manhagen, Beschendorf und Kabelhorst – diese Postleitzahl bildet. Der Name Lensahn geht auf das slawische „Linsane“ zurück, urkundlich erstmals 1222 erwähnt, und bedeutet sinngemäß „Bewohner des unbebauten Neulandes“.
1245 begann der Bau der Dorfkirche aus Backstein, eine Stiftung der damaligen Schauenburger Landesherren. Lensahn ist heute Sitz des Medizinbedarfsunternehmens Codan sowie einer Verwaltungszentrale der VR Bank Ostholstein Nord – Plön, während der Museumshof Lensahn historische Landwirtschaftstechnik von 1850 bis 1960 zeigt. Im Ortsteil Güldenstein der Gemeinde Harmsdorf liegt das gleichnamige, 1726 begonnene Gut auf einer von einem Wassergraben umgebenen Insel, deren angrenzender Park eine rund 400 Jahre alte Eiche als Naturdenkmal bewahrt. Die Gemeinde Damlos wiederum trägt einen Namen altpolabischen Ursprungs, der so viel wie „Eichenrodung“ bedeutet, und liegt in einer Gegend mit zahlreichen jungsteinzeitlichen und bronzezeitlichen Hügelgräbern.
8.598 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 103,9 km², das entspricht einer Dichte von 83 je km². Über die Bundesautobahn 1 mit eigener Anschlussstelle ist Lensahn sowohl Richtung Lübeck als auch Richtung Fehmarn angebunden.