Über die Postleitzahl 23758
Nördlich von Lübeck, am Oldenburger Graben, liegt die Stadt Oldenburg in Holstein, die zusammen mit den ländlichen Gemeinden Wangels, Gremersdorf und Göhl diese Postleitzahl im Kreis Ostholstein bildet. Oldenburg war einst Hafen und Hauptort der hier siedelnden slawischen Wagrier; im frühen Mittelalter entstand an dieser Stelle die slawische Burganlage Starigard, aus deren Namen sich über „Aldinborg“ der heutige Ortsname entwickelte. Spätestens 972 wurde in Starigard das Bistum Oldenburg gegründet, ehe der Bischofssitz um 1160 nach Lübeck verlegt wurde.
Die Gemeinde Wangels ging erst 1939 aus dem Zusammenschluss dreier vormaliger Gutsbezirksgemeinden – Hansühn, Hohenstein und Döhnsdorf – hervor. In Gremersdorf, das dreizehn Dörfer und vier historische Güter umfasst, steht auf dem Hof Bollbrügge die einzige erhaltene Rundscheune Schleswig-Holsteins, die sogar das Ortswappen ziert. Auf dem Gemeindegebiet von Oldenburg liegt zudem die jungsteinzeitliche Fundstelle Oldenburg-Dannau, eine um 2900 v. Chr. auf einer Insel im damaligen Oldenburger Graben errichtete Siedlung von beachtlicher Größe für ihre Zeit.
Auf 174,3 km² leben 14.651 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 84 je km². Nach Norden reicht das Gebiet bis an die Hohwachter Bucht, nach Osten bis zur Fehmarnsundbrücke bei Heiligenhafen.