Über die Postleitzahl 24220
Am Oberlauf der Eider, rund 13 Kilometer südwestlich von Kiel, liegt die Gemeinde Flintbek, die fast die Hälfte der Postleitzahl 24220 stellt. Erstmals 1220 urkundlich erwähnt, erhielt der Ort drei Jahre später die Erlaubnis zum Bau seiner Kirche; bis heute stehen dort sowohl das Gotteshaus als auch eine rund 1000 Jahre alte Eibe. Ihren heutigen Namen verdankt die Gemeinde vermutlich den Flintsteinen im gleichnamigen Bach.
Als 1845 die Bahnlinie zwischen Altona und Kiel eröffnet wurde, entstand im Ortsteil Voorde ein Bahnhof, der wohlhabende Pensionäre und Geschäftsleute aus Kiel anzog; getrennt vom alten Bauerndorf wuchs so eine gepflegte Villensiedlung heran. Die übrigen Gemeinden der Postleitzahl sind ländlich geprägt: Boksee gehörte bis 1572 zum Besitz der Stadt Kiel, Böhnhusen und Schönhorst wurden beide 1238 erstmals erwähnt, und Techelsdorf ist heute vor allem für seinen Landgasthof bekannt. Der Eidertalwanderweg führt durch mehrere dieser Orte.
Auf 36,1 km² leben 8.685 Einwohnerinnen und Einwohner, rechnerisch 240 je Quadratkilometer. Nachbarn sind die Stadt Kiel im Norden, Preetz im Osten und Bordesholm im Süden.