Über die Postleitzahl 24113
Südwestlich der Kieler Innenstadt liegt die Postleitzahl 24113: Den größten Anteil hat die Gemeinde Molfsee, hinzu kommen die Kieler Stadtteile Hassee und Gaarden-Süd/Kronsburg sowie ein kleiner Teil von Russee.
Molfsee wurde 1238 erstmals urkundlich erwähnt und schrumpfte im 14. Jahrhundert durch die Pest von zwölf auf sieben Hufen; Anfang des 15. Jahrhunderts verkaufte es der Ritter Marquard von Knoop an das Kloster Bordesholm. Bekannt ist die Gemeinde heute für das 1965 im Ortsteil Rammsee eröffnete Freilichtmuseum, das größte seiner Art in Schleswig-Holstein. Der Name des Kieler Stadtteils Hassee geht auf das 1222 erwähnte Hertse zurück und verweist auf einen inzwischen trockengelegten Hirschsee; 1667 wurde er mit den heutigen Stadtteilen Russee, Suchsdorf und Wik zu einem gemeinsamen Bauernvogtdistrikt zusammengefasst. Der Name Gaarden leitet sich vom niederdeutschen Goarn für Garten oder eingehegtes Grundstück ab; weil das südliche Gaarden 1769 in fürstlichen Besitz kam, während das benachbarte, klösterlich geprägte Gaarden-Ost zum Kloster Preetz gehörte, unterscheidet man bis heute informell „Fürstlich“ und „Klösterlich Gaarden“. Hassee und Gaarden-Süd wurden beide 1910 nach Kiel eingemeindet, Kronsburg folgte 1923.
Auf 16,9 km² leben 22.604 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 1.335 je Quadratkilometer.