Über die Postleitzahl 24235
Das Ostseebad Laboe am Ostufer der Kieler Förde gibt der Postleitzahl 24235 ihren Namen, die daneben Wendtorf, Stein, Brodersdorf und Lutterbek umfasst. Vermutlich bestand schon vor der urkundlichen Ersterwähnung 1240 ein slawisches Fischerdorf mit dem Namen Lubodne, was so viel wie Schwanenort bedeutet – der Schwan ziert bis heute das Wappen des als „Sonnenseite der Kieler Förde“ beworbenen Ortes. Angelegt wurde Laboe als Rundangerdorf um einen kreisförmigen Dorfanger, das heutige Oberdorf.
In Wendtorf entstand rund um die Segelwettbewerbe der Olympischen Spiele 1972 aus einem alten Fischerhafen die heutige Marina samt Ferienwohnanlage. Stein ist für seine mehrere hundert Meter lange Mole bekannt, die ursprünglich als Fischereihafen geplant war, aber wegen Versandung nie fertiggestellt wurde. In Lutterbek trieb bis 1979 eine Wassermühle ihren Betrieb, zu der die Bauern des Kirchspiels Probsteierhagen bis 1850 gesetzlich ihr Korn bringen mussten; heute ist der Ort für seinen Dorfkrug mit Galerie und Kleinkunstbühne bekannt.
Auf 20,6 km² leben 7.907 Menschen, rechnerisch 384 je Quadratkilometer. Nachbarn sind Schönberg im Norden und Heikendorf sowie Probsteierhagen im Süden.