Über die Postleitzahl 24226
Zwischen Mönkeberg und Laboe erstreckt sich am Ostufer der Kieler Förde die Gemeinde Heikendorf, die fast die gesamte Postleitzahl 24226 einnimmt. Urkundlich ist der Ort seit 1233 als „Dorf des Heike“ nachgewiesen; die Ortsteile Schrevenborn, Neuheikendorf und Möltenort kamen in den folgenden Jahrhunderten hinzu, ehe sich 1913 Altheikendorf und Möltenort zur Gemeinde Heikendorf vereinigten. Sichtbares Wahrzeichen ist das Möltenorter Ehrenmal für die deutsche U-Boot-Besatzung der beiden Weltkriege, gekrönt von der Bronzeplastik eines Seeadlers.
Das frühere Fischerdorf war Sitz einer Künstlerkolonie, deren Werke den Grundstock für das Künstlermuseum Heikendorf-Kieler Förde legten; Adolf Brütts Bronzeplastik „Der Fischer“ erinnert bis heute an diese Zeit. Um das Gut Schrevenborn, das seinen Namen von einem Brunnen im Jagdrevier der Grafen von Holstein trägt, stritten die Nachfahren zweier Familien über Generationen vor dem Reichskammergericht, bis es 1737 zu einem Vergleich kam. Heute prägen neben der Landwirtschaft des Guts ein Gewerbegebiet sowie Handel und Gastronomie im Ortskern das Wirtschaftsleben.
Auf 14,7 km² leben 8.288 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 563 je Quadratkilometer. Nachbargemeinden sind Schönkirchen, Laboe, Mönkeberg und Probsteierhagen.