Über die Postleitzahl 24259
Westensee liegt südwestlich vom gleichnamigen See im Kreis Rendsburg-Eckernförde und wird vom Amt Achterwehr verwaltet; die Postleitzahl 24259 deckt fast die gesamte Gemeinde mit den Dörfern Brux und Wrohe sowie zahlreichen Weilern wie Deutsch-Nienhof und Schönhagen ab.
Der Ortsname bedeutet ursprünglich „westlich vom See“ und ging später auf das Gewässer selbst über. Vom 13. bis zum 14. Jahrhundert herrschten hier die Ritter von Westensee, deren Machtbereich zeitweise bis nach Kiel, Eckernförde und Rendsburg reichte und die 1322 den Ort Grömitz dem Kloster Cismar überließen; ihr Wappentier war das Eichhörnchen. Von zwei Burgen am See überstand keine die Fehden der Familie mit Lübeck: Die Läkeburg auf einer heutigen Halbinsel zwischen Westensee und Bossee wurde 1348 von einem holsteinisch-lübschen Heer zerstört. Die St.-Catharinen-Kirche am Seeufer, deren älteste Teile aus der Zeit kurz nach 1200 stammen, birgt das Grabmal des Feldherrn Daniel Rantzau.
1.553 Menschen leben auf 36,4 km², das ergibt 43 Einwohner je Quadratkilometer. Die Gemeinde gehört zum Naturpark Westensee um den bis zu 88 Meter hohen Tüteberg; nordwestlich quert die Bundesautobahn 210 zwischen Rendsburg und Kiel das Umland.