Über die Postleitzahl 24239
Westlich von Kiel liegt die Gemeinde Achterwehr, die fast die gesamte Postleitzahl 24239 einnimmt und großenteils zum Naturpark Westensee gehört. Der plattdeutsche Ortsname bedeutet „Hinter dem Wehr“ und wurde 1375 im Urkundenbuch der Stadt Lübeck erstmals festgehalten. Um 1900 lebte der Ort noch von Postagentur, Dampfsägewerk, einer Schmiede und einigen Handwerksbetrieben, während die meisten Bewohner auf dem örtlichen Gutshof arbeiteten.
Das Gut Hohenschulen, ursprünglich ein Meierhof des Guts Klein Nordsee, wurde erst 1801 eigenständig und diente unter mehreren adligen Besitzern, zuletzt dem schleswig-holsteinischen Oberpräsidenten Graf Carl von Scheel-Plessen; seit 1948 nutzt es die Christian-Albrechts-Universität als Versuchsgut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung. Im Ortsteil Achterwehr steht eine rund 500 Jahre alte Eiche, im benachbarten Schönwohld sogar eine noch ältere Eibe. Der Haltepunkt Achterwehr an der Bahnstrecke nach Osterrönfeld verbindet die Gemeinde stündlich mit Kiel.
Auf 13,8 km² leben 1.076 Menschen, rechnerisch 78 je Quadratkilometer. Nachbarn sind Kiel und Melsdorf im Osten sowie Felde, Mielkendorf und Westensee ringsum.