Über die Postleitzahl 24367
Osterby liegt in den Hüttener Bergen, etwa sechs Kilometer westlich von Eckernförde, und bildet zusammen mit dem umliegenden Amt Hüttener Berge fast die gesamte Fläche der Postleitzahl 24367. Die Gemeinde gehört zum Kreis Rendsburg-Eckernförde; die Bundesstraße 203 von Rendsburg nach Eckernförde verläuft südöstlich, die B 76 nach Schleswig nördlich des Ortes.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Osterby 1528 unter dem Namen Osterbuj. Angelegt wurde der Ort von jütischen Siedlern am Waldrand zwischen den Flüssen Eider und Schlei, deren dichte Wälder und Moore im Mittelalter als natürliche Grenze zwischen Dänen und Sachsen dienten. Um 1550 vermischten sich beide Bevölkerungsgruppen im Ort. Alte Flurnamen wie Holzkoppel, Haselhorst und Moorwiese erinnern noch an die mühsame Urbarmachung von Wald und Moor. Während des Ersten Deutsch-Dänischen Kriegs 1848 wurde das Dorf hart umkämpft, ein 1898 eingeweihter Gedenkstein mit der Inschrift „Up ewig ungedeelt“ erinnert daran. Bis 1950 war Osterby ein reines Bauerndorf; seither ist der Ort durch Neubaugebiete gewachsen und dient heute vor allem als Wohnort für Pendler nach Eckernförde.
993 Einwohnerinnen und Einwohner verteilen sich auf 9,8 km², das sind 101 Menschen je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Eckernförde sowie Fleckeby, Ascheffel und Groß Wittensee.