Über die Postleitzahl 24340
Eckernförde, seit über 700 Jahren Hafenstadt an der Eckernförder Bucht, bildet zusammen mit Windeby, Altenhof, Goosefeld und Teilen von Gammelby die Postleitzahl 24340 im Kreis Rendsburg-Eckernförde; die drei kleineren Gemeinden gehören zum Amt Schlei-Ostsee.
Der Name Eckernförde wurde erstmals 1197 erwähnt; auf der anderen Seite der Bucht stand zu jener Zeit schon die Borbyer Kirche. 1831 entstand im heutigen Stadtteil Borby ein Seebad, mit dem der Tourismus in Eckernförde seinen Anfang nahm; die Stadt ist seit 1912 zugleich Garnisonsstadt und Marinestützpunkt. Der Osterwall des Danewerks durchquert den Windebyer Ortsteil Kochendorf; hier fand 1850 mit dem Gefecht von Kochendorf die letzte Kampfhandlung der Schleswig-Holsteinischen Erhebung statt, und im Moor wurden zwei bekannte Moorleichen gefunden. Altenhof, 1410 erstmals als Oldenhave erwähnt, war nach dem Zweiten Weltkrieg Sitz des britischen Regionalkommissars für Schleswig-Holstein; nahebei erinnert ein Gedenkstein an das Gefecht von 1848 zwischen dänischer Infanterie und Freischärlern. Goosefeld, dessen Name Gänsefeld bedeutet, wurde ab 1260 von Süden her neu besiedelt.
Auf 63,6 km² leben 23.845 Menschen, das ergibt eine Dichte von 375 Einwohnern je Quadratkilometer. Nördlich grenzt die Postleitzahl von Gettorf an, südöstlich die von Rieseby, Kosel, Bösby, Bösbyfeld und Pukholt.