Über die Postleitzahl 24811
Am Ostrand der Hüttener Berge, dort wo die Bundesautobahn 7 die Schleswiger Vorgeest streift, liegen Owschlag und Brekendorf mit ihren Ortsteilen; sie bilden die Postleitzahl 24811 im Amt Hüttener Berge, Owschlag mit knapp zwei Dritteln der Fläche.
Owschlag erscheint um 1500 erstmals als „to Osslachte" in den Quellen und gehörte einst zum inzwischen aufgelösten Kreis Eckernförde; bis 1954 verband eine Strecke der Eckernförder Kreisbahnen den Ort mit der Kreisstadt. Der einst beliebte Mini-Born-Park mit seinen Miniaturbauten schloss 2009. Brekendorf wird schon 1196 urkundlich genannt und war Fundort einer bronzenen Zierscheibe aus der Zeit um 800 vor Christus; im Ort abgebaute Steine dienten später sowohl der Ufersicherung des Nord-Ostsee-Kanals als auch dem Bau des Hindenburgdamms nach Sylt. Bis heute betreibt die Luftwaffe in Brekendorf ein Radarsystem zur Luftverteidigung, daneben bringen Kiesgruben und ein Betonwerk Einkommen ins Dorf. Zwischen den Anschlussstellen Schleswig/Jagel und Owschlag ist ein Abschnitt der A7 sogar als Behelfsflugplatz für Notlandungen ausgebaut.
Auf 56,0 km² zählt die Postleitzahl 4.551 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 81 je Quadratkilometer.
Nachbarn sind Alt Duvenstedt und Hohn im Westen, Tetenhusen und Kropp im Süden sowie Jagel und Selk im Osten.