Über die Postleitzahl 24806
Im Landschaftsdreieck zwischen Sorge und Eider, rund um den Hohner See, liegen vier Gemeinden der Postleitzahl 24806 im Amt Hohner Harde: der ländliche Zentralort Hohn mit gut der Hälfte der Fläche, dazu Lohe-Föhrden, Sophienhamm und Bargstall.
Der Name Hohn, wohl von „Höhe" abgeleitet, ist seit dem 13. Jahrhundert belegt, besiedelt war die Gegend aber schon in der Steinzeit. Der hölzerne Glockenturm der 1694 eingeweihten Marienkirche kam 1691 aus der Rendsburger Campen-Kirche nach Hohn, die für Festungsarbeiten weichen musste. Seit 1967 prägt der östlich gelegene Fliegerhorst mit dem früheren Lufttransportgeschwader 63 den Ort wirtschaftlich; als seine Schließung schon beschlossen war, rettete ihn seine neue Rolle als Ausweichflugplatz der Bundeswehr Ende 2019. Waren 1947 noch etwa 150 Höfe aktiv, blieben um die Jahrtausendwende nur neun übrig. Am alten Bahnhofsgebäude steht seit 2018 eine ausgestellte Transall C-160, im benachbarten Naturschutzgebiet Hohner See leben seit 2007 auch wieder Fischotter. Sophienhamm entstand in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts als Moorkolonie und ist nach Sophie Magdalena benannt, einer Tochter des dänischen Königs Friedrich V.; das ältere Bargstall wird schon 1542 erstmals urkundlich genannt. Durch Lohe-Föhrden führt der historische Ochsenweg, hier lieferten sich 1712 Truppen im Großen Nordischen Krieg Gefechte in der Lohheide.
Insgesamt zählt die Postleitzahl 3.387 Einwohnerinnen und Einwohner auf 54,9 km², das sind 62 je Quadratkilometer.
Angrenzend liegen Fockbek und Alt Duvenstedt sowie, jenseits der Sorge, Meggerdorf, Elsdorf-Westermühlen, Owschlag und Tetenhusen.