Über die Postleitzahl 24972
An der Flensburger Förde, im Amt Geltinger Bucht, liegen die Gemeinden Steinbergkirche und Steinberg, die zusammen die Postleitzahl 24972 bilden. Zu Steinbergkirche gehört seit 2013 auch die frühere Gemeinde Quern mit den Ortsteilen Groß-Quern und Kleinquern, Steinberg reicht als Küstengemeinde von Habernis bis Steinberghaff.
Die namensgebende Kirche von Steinberg, die St.-Martin-Kirche, ließ den umliegenden Siedlungsbereich schon früh zu „Steinbergkirche“ heranwachsen, während der Ort Steinberg selbst schon 1352 als „campo Stenbiert“ erwähnt wurde. In Groß-Quern steht mit der um 1200 errichteten romanischen St.-Nicolai-Kirche eine der älteren Kirchen der Region; der Ortsname Quern geht auf das dänische Wort für Mühle zurück, nach einer einstigen Wassermühle an der Querner Au. Auf dem Scheersberg bei Groß-Quern erhebt sich seit 1903 ein Bismarckturm. Der Ortsteil Neukirchen wiederum entstand, weil Herzog Johann der Jüngere hier im 17. Jahrhundert einen Ostseehafen als Konkurrenz zu Flensburg anlegen wollte, mit einer 1621 errichteten Kirche als einem der ersten Gebäude.
Auf 51,8 km² zählt die Postleitzahl 24972 3.610 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 70 je Quadratkilometer. Sie grenzt im Westen an Sörup und im Süden an Sterup und Dollerup.