Über die Postleitzahl 24977
Nördlich der Flensburger Außenförde, im Amt Langballig, liegen die Gemeinden Grundhof, Langballig, Westerholz und Ringsberg, die zusammen die Postleitzahl 24977 bilden. Langballig ist Verwaltungssitz des Amtes und wurde 1997 Landessieger im Dorfwettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“, 1998 sogar zweitschönster Ort Deutschlands.
Grundhof, erstmals 1209 als Grumetold erwähnt, ist heute anerkannter Erholungsort und beherbergt mit der spätromanischen St.-Marien-Kirche einen Taufstein aus der Werkstatt des Steinmetzen Horder, der auf der Kimbrischen Halbinsel mehrere solcher Werke aus dem 13. Jahrhundert hinterließ. Zur Gemeinde Langballig gehört das Dorf Unewatt, dessen Name auf eine Furt verweist und das heute als Landschaftsmuseum Angeln mit alten Wohn- und Wirtschaftsgebäuden sowie der Holländermühle Fortuna besucht werden kann; nahebei liegt mit Gut Freienwillen das älteste erhaltene Gut Nordangelns. In Westerholz verbrachte von 1913 bis in die 1940er Jahre der expressionistische Maler und Brücke-Mitbegründer Erich Heckel regelmäßig die Sommermonate. Bei Ringsberg erinnern Wallreste und Burggräben an die einstige Fluchtburg Mögstedt.
Die Postleitzahl 24977 erstreckt sich über 46,7 km² und zählt 3.921 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 84 je Quadratkilometer. Über den Hafen Langballigau bestand einst Fährverkehr zum dänischen Sønderborg, heute dient er vor allem dem Tourismus.