Über die Postleitzahl 25358
Nordwestlich von Elmshorn liegen die drei Gemeinden Horst, Sommerland und Hohenfelde, die zusammen die Postleitzahl 25358 im Kreis Steinburg bilden – Horst mit gut zwei Fünfteln knapp voran.
Horst geht auf eine Schenkung des Ritters Heinrich II. von Barmstede an das neu gegründete Kloster Uetersen im Jahr 1234 zurück und blieb bis zu den preußischen Verwaltungsreformen ab 1867 dessen Patrimonialgut. Auf dem verhältnismäßig großen Gemeindegebiet siedelten sich einst über 100 Bauernstellen an; durch die Abgabe von Kirchenland entstand im 18. Jahrhundert zudem eine Ansiedlung kleiner Wohnhäuser für Tagelöhner und Handwerker, wodurch Horst um die Mitte des 19. Jahrhunderts zum viertgrößten Ort der Steinburger Region aufstieg. Sommerland verdankt seinen Namen der einst nur im Sommer nutzbaren, hochwassergefährdeten Elbmarsch und unterstand über Jahrhunderte holländischem Recht, da Teile der Gemeinde eine schaumburgische Exklave bildeten. In Hohenfelde, erstmals 1270 als Hale erwähnt, wurden auf der Höhe Oberreihe bronzezeitliche Beile aus der Zeit um 1400 bis 1250 vor Christus gefunden; heute nisten dort sechs Storchenpaare.
Auf 65,4 km² leben 7.184 Menschen, entsprechend 110 je km². Horst besitzt einen eigenen Haltepunkt an der Bahnstrecke Hamburg-Altona–Kiel; Nachbar-Postleitzahlen reichen von Elmshorn bis Itzehoe.