Über die Postleitzahl 25451
Die Stadt Quickborn im Kreis Pinneberg füllt fast diese gesamte Postleitzahl aus, dazu gehört auch der Ortsteil Quickborn-Heide. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1323, Stadtrechte erhielt Quickborn erst am 6. Februar 1974.
Unmittelbar vor der Teilkapitulation der Wehrmacht besetzten britische Soldaten am Vormittag des 4. Mai 1945 den Ort und nahmen dort am Nachmittag die deutsche Delegation in Empfang, die zur Unterzeichnung bei Lüneburg geleitet wurde. In den 1960er Jahren wurde Quickborn zu einem Zentrum modernen Bauens: 1963 richtete das Magazin Stern hier die „Fertighaus 63“ aus, damals die größte Fertighausausstellung Europas, und zwischen 1962 und 1963 entstand die heute denkmalgeschützte Bewobau-Siedlung nach Plänen von Richard Neutra. Während der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 war Quickborn Quartier der Nationalmannschaft der DDR. In Quickborn-Heide entstand ab 1891 mit einer Spiralit-Fabrik für Jagd- und Exerziermunition früh Industrie, ab 1892 kamen Sprengstoff- und Pulverfabriken hinzu. Das seit 2018 stillgelegte Himmelmoor mit seiner historischen Torfbahn dient heute als Naherholungsgebiet und erinnert zugleich mit einer Gedenkstätte an die dort zwischen 1942 und 1945 gefangenen Kriegsgefangenen. Auf 43,0 km² leben 22.348 Menschen, das sind 520 Einwohner je Quadratkilometer.
Als zentraler Ort versorgt Quickborn auch die Nachbargemeinden Ellerau, Hasloh und Bilsen mit. Zu den Nachbarorten der Postleitzahl zählen zudem Henstedt-Ulzburg und Norderstedt.