Über die Postleitzahl 25479
Ellerau liegt im Kreis Segeberg, unmittelbar nördlich von Quickborn, und bildet den weit überwiegenden Teil dieser Postleitzahl; ein kleiner Zipfel gehört bereits zum Stadtgebiet von Quickborn im Kreis Pinneberg.
Der Ort wurde 1449 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte zum Gut Kaden, dessen Bewohner zunächst Leibeigene waren. Erst mit der Aufhebung der Leibeigenschaft im Herzogtum Holstein zum 1. Januar 1805 wurden sie zu Pächtern, und erst 1873, nach Auflösung des Gutsverbands, konnten die Ellerauer Bauern eigenes Land erwerben. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs der Ort durch Flüchtlinge und später zugezogene Pendler von einer noch kleinen Einwohnerschaft auf seine heutige Größe. Wirtschaftliches Herzstück war lange die Fabrik für Damenoberbekleidung „Artur A. Erlhoff“, die von 1946 bis 1989 unter ihrer Modemarke in vielen Ländern Europas gefragt war. Das Karl Rautenberg Museum zeigt seit 1990 Wohn- und Arbeitsräume um 1900 mit bäuerlichem Gerät und Werkzeugen mehrerer Handwerksberufe. Mit einem eigenen Bahnhof an der AKN-Strecke nach Neumünster erreicht man den Hamburger Hauptbahnhof in weniger als einer Stunde, der Autobahnanschluss zur A 7 liegt nur wenige Minuten entfernt. 6.264 Einwohnerinnen und Einwohner leben hier auf 7,1 km², das ergibt 885 je Quadratkilometer.
Seit 2019 bildet Ellerau eine Verwaltungsgemeinschaft mit der Stadt Quickborn. Zu den Nachbarorten der Postleitzahl zählen außerdem Henstedt-Ulzburg, Hemdingen und Alveslohe.