Über die Postleitzahl 25469
Halstenbek, eine amtsfreie Gemeinde im Kreis Pinneberg, bildet fast die gesamte Fläche dieser Postleitzahl. Zur Gemeinde zählen die Ortsteile Halstenbek-Ort, Krupunder und Brande mit Nienhöfen.
Ausgrabungen der 1920er und 1930er Jahre förderten Urnengräber aus Stein-, Bronze- und Eisenzeit sowie Reste einer frühmittelalterlichen Feldschmiede des 12. Jahrhunderts zutage. Erstmals wird der Ort 1296 in einem Schuldbuch der Hansestadt genannt, als sich dort jemand von einem gewissen Hartwicus lieh, der aus dem Dorf stammte. Nach dem verheerenden Hamburger Brand von 1842 stellte sich die Landwirtschaft im Kreis Pinneberg zunehmend auf Baumschulen um, die den Wiederaufbau mit Bäumen versorgten – ein Zweig, der der Gemeinde bis heute den Beinamen „Wiege des Waldes“ einträgt. Mit dem Bahnanschluss von 1883 und einem eigenen Güterbahnhof wuchs der Absatz der Halstenbeker Baumschulen weiter; 1967 kam die S-Bahn-Verbindung mit den Haltepunkten Krupunder und Halstenbek hinzu. Ältestes erhaltenes Gebäude ist das 1795 errichtete „Tante Dora Haus“ in der Hauptstraße. Im Ortsteil Krupunder liegt der unter Landschaftsschutz stehende gleichnamige See, ein beliebtes Ziel für Spaziergänge und Naherholung. 17.862 Menschen leben auf 12,6 km², das entspricht 1.420 Einwohnern je Quadratkilometer.
Zu den Nachbarorten der Postleitzahl zählen Pinneberg, Rellingen und Hamburg-Schnelsen.