Über die Postleitzahl 22523
Eidelstedt am nordwestlichen Rand Hamburgs, im Bezirk Eimsbüttel, deckt die Postleitzahl 22523 vollständig ab.
Urkundlich erscheint der Ort, damals noch Eilstede oder Eylstedt geschrieben, erstmals 1347 im Verzeichnis eines Eppendorfer Pastors, zusammen mit der ebenfalls erstmals erwähnten Eidelstedter Mühle. Bis 1588 hatte sich eine klar umgrenzte Feldmark herausgebildet, zu der neben mehreren vollen und halben Bauernhöfen auch ein gutes Dutzend kleinerer Kätnerstellen gehörte, darunter eine für den Gemeindehirten. Der Name wird entweder auf einen Siedler namens Eyler oder auf eine frühere Blutegelstätte in der Mühlenau zurückgeführt, wo bis zum Ende des 19. Jahrhunderts Blutegel für medizinische Zwecke gefangen wurden. Mit dem Gottorfer Vergleich von 1768 wechselte Eidelstedt zusammen mit der Herrschaft Pinneberg unter dänische Krone und wurde kirchlich von Eppendorf gelöst und der neuen Niendorfer Kirche zugeordnet. Noch 1908 beschrieb ein Zeitgenosse den Ort als überwiegend ländlich geprägt, mit Milchwirtschaft, Gemüsebau und mehreren Baumschulen und Gärtnereien.
Auf der 6,4 km² großen Fläche der Postleitzahl leben 28.306 Menschen, das entspricht 4.402 je Quadratkilometer.