Über die Postleitzahl 25548
Am mittleren Lauf der Stör, nordöstlich der Kreisstadt Itzehoe, liegt die Stadt Kellinghusen im Kreis Steinburg, die knapp zwei Fünftel der Postleitzahl 25548 stellt. Weitere Anteile tragen die umliegenden Gemeinden des Amtes Kellinghusen bei: Mühlenbarbek im Westen, Rosdorf im Norden am Naturpark Aukrug, Oeschebüttel, Auufer südlich der Stadt sowie Wittenbergen und Störkathen.
Kellinghusen entstand vermutlich schon vor der Zeit Karls des Großen und wurde um 1148 erstmals als „Kerlegehuse“ genannt, ein Name mit altnordischen Wurzeln. Der Ort war zeitweilig Sitz des Goding der Holsteiner und damit schon in vorchristlicher Zeit bedeutend. Die St.-Cyriacus-Kirche geht auf eine Gründung von 1154 durch Mönche aus einem Kloster bei Neumünster zurück, das Rathaus von 1906 bis 1908 zeigt Formen des Historismus und Jugendstils. Bekannt ist Kellinghusen zudem für seine Keramiktradition, der das Museum im historischen Rathaus gewidmet ist, sowie für Geranien- und Töpfermarkt im August. Im benachbarten Mühlenbarbek wurde 1285 eine Motte erwähnt, auf der 1339 Raubritter hausten; das Dorf wurde 1643 und 1657 von schwedischen Truppen niedergebrannt.
Auf 49,8 km² zählt die Postleitzahl 9.268 Menschen, das ergibt 186 Einwohner je Quadratkilometer. Von Kellinghusen aus erreicht man über die Ausfahrt Bad Bramstedt die A 7, über Itzehoe die A 23; die Stör und ein schmaler Uferstreifen zählen hier zum FFH-Gebiet Schleswig-Holsteinisches Elbästuar.