Über die Postleitzahl 25551
Im Naturraum Heide-Itzehoer Geest, teils im Naturpark Aukrug, liegt die Gemeinde Hohenlockstedt im Kreis Steinburg, die gut die Hälfte der Postleitzahl 25551 ausmacht. Zur PLZ gehören außerdem Peissen im Osten, Lockstedt im Nordosten sowie mit kleineren Anteilen Silzen, Lohbarbek, Winseldorf und Schlotfeld.
Als Versammlungsort der Holsteiner reicht das Gebiet der heutigen Gemeinde bis ins Jahr 1210 zurück, in dem auf der „Lockstedter Heide“ eine Landesversammlung abgehalten wurde. Ab 1846 entstand hier ein dänisches, später ein preußisches Truppenlager, das als Lockstedter Lager bis 1920 als Truppenübungsplatz diente; dabei wurde das Dorf Ridders 1899 bei einer Artillerieübung vollständig zerstört und erst nach Auflösung des Übungsplatzes wieder aufgebaut. Die heutige Gemeinde entstand 1927 als Landgemeinde Lockstedter Lager und erhielt 1956 ihren jetzigen Namen, nachdem das Wort „Lager“ infolge des Zweiten Weltkriegs einen schlechten Klang bekommen hatte. Bis heute hat hier das 1835 gegründete Pharmaunternehmen G. Pohl-Boskamp seinen Sitz, seit 1949 werden zudem die Feuerhand-Sturmlaternen in Hohenlockstedt hergestellt. Im benachbarten Peissen liegt mit dem Peissener Loch eine durch eingestürzte Hohlräume über einem Salzstock entstandene Senke.
Die Postleitzahl erstreckt sich über 86,2 km², auf denen 7.786 Menschen leben, eine Dichte von 90 je Quadratkilometer. Durch das Gebiet führen die Bundesstraßen 206 und 77, letztere folgt streckenweise dem Verlauf des historischen Ochsenwegs.