Über die Postleitzahl 26169
Am Fluss Soeste, im Landkreis Cloppenburg, liegt Friesoythe, eine Stadt im niedersächsischen Oldenburger Münsterland. Als flächengrößte Kommune und nördlichstes Mittelzentrum der Region reicht das Stadtgebiet von Altenoythe im Norden bis Neuvrees und Gehlenberg im Süden und schließt zahlreiche weitere Ortsteile wie Markhausen und Neuscharrel ein.
Graf Otto von Tecklenburg verlegte 1227 seinen Wohnsitz in die kurz zuvor errichtete Burg Oite, woraufhin sich in ihrer Umgebung bald Landwirte, Kaufleute und Handwerker niederließen. Ein Münzfund mit über 300 bis 1235 umlaufenden Silbermünzen aus Köln, Münster und Osnabrück belegt schon früh weitreichende Handelsbeziehungen, und 1308 wird Friesoythe erstmals urkundlich als Stadt genannt; ein späterer Fund bewies zudem ihre Zugehörigkeit zur Hanse. 1394 zerstörte ein Heer der Bischöfe von Münster und Osnabrück die Burg, und 1400 musste der Ort an das Bistum Münster abgetreten werden, dem er bis 1802 katholisch geprägt angehörte. Seit 2004 nennt sich Friesoythe als Mitglied des Rings der Europäischen Schmiedestädte auch Eisenstadt.
Auf 246,4 km² leben 22.138 Menschen, das ergibt 90 je Quadratkilometer. Nachbarn sind unter anderem Edewecht, Bösel, Barßel und Saterland.