Über die Postleitzahl 49696
An der Thülsfelder Talsperre, im Oldenburger Münsterland, liegt die Gemeinde Molbergen, die fast vollständig der Postleitzahl 49696 entspricht. Neben dem Hauptort gehören ihr sechs Ortsteile an, darunter Peheim als zweitgrößter Ort, das Feriendorf Dwergte im Norden sowie Ermke, Grönheim, Resthausen und Stalförden.
Die Bauerschaft Ermke wurde bereits 947 als „Armike“ in einer Schenkungsurkunde Ottos I. an das Kloster Enger erwähnt, Molbergen selbst 1080 als „Moltberghe“. Von 1252 bis 1400 gehörte der Ort zur Grafschaft Tecklenburg, danach zum Hochstift Münster, ehe er 1803 an das Großherzogtum Oldenburg fiel. 1890 fand ein elfjähriger Schäfer im Flussbett der Marka bei Peheim einen Münzschatz aus dem 16. Jahrhundert. Obwohl das Oldenburger Münsterland als Hochburg des Zentrums galt, wurde in Molbergen bereits 1928 die erste NSDAP-Ortsgruppe der Region gegründet, deren politischer Einfluss vor 1933 jedoch gering blieb. Sehenswert sind heute die Teufelssteine Bischofsbrück, das 1548 erbaute Gut Stedingsmühlen und die neugotische Kirche St. Johannes Baptist von 1899 bis 1904; im Ortsteil Dwergte lädt seit 2015 ein Badesee zum Baden ein.
Auf 102,2 km² leben in der PLZ 9.067 Menschen, das entspricht einer Dichte von 89 je km². Über die Landesstraßen 834 und 836 ist Molbergen an die Bundesstraße 213 angebunden, Nachbarn sind Cloppenburg, Garrel, Lastrup und Friesoythe.