Über die Postleitzahl 28217
Walle liegt im Bremer Westen und füllt die Postleitzahl 28217 vollständig aus, mit den Quartieren Steffensweg, Utbremen, Westend und der Überseestadt.
Das Dorf Walle wurde 1139 erstmals urkundlich erwähnt, 1179 folgte die Nennung eines „Hofs zu Walle“; die namensgebende Ritterfamilie erzbischöflicher Dienstmänner starb um 1500 aus. Ab 1658 wurde die Waller Kirche im Renaissancestil errichtet, deren Kirchenschiff im Krieg zerstört wurde und von 1952 bis 1956 nach Plänen von Julius Schulte-Frohlinde einen Neubau erhielt; der beschädigte barocke Turm von 1726 blieb dabei erhalten. 1905 entstand am Steffensweg der damals größte Wasserturm Europas mit rund dreitausend Kubikmetern Fassungsvermögen, von dem nach dem Krieg nur der Betonsockel übrig blieb. Nach 1945 lebte die Bevölkerung zunächst in Notunterkünften, ehe ab 1950 der Wiederaufbau begann; unter dem Namen Westliche Vorstadt errichteten mehrere Baugesellschaften in den Jahren danach in Utbremen, am Steffensweg und in Westend neue Wohnsiedlungen.
Seit 2009 gehört die Überseestadt als eigener Ortsteil zu Walle: Auf dem Gelände der alten Hafengebiete entstand hier eines der größten innerstädtischen Entwicklungsvorhaben Europas für Wohnraum, Dienstleistungen und Gewerbe.
19.332 Einwohnerinnen und Einwohner teilen sich 5,5 km², das ergibt 3.518 je Quadratkilometer. Walle grenzt unter anderem an die Postleitzahlen 28215, 28219 und 28237.